Über zwanzig interessierte Bürger diskutierten in „Tepes Gasthof“ in Schwarmstedt
am 23. Oktober über praxisnahe Lösungen, um Energie für Strom und Wärme selbst zu erzeugen. Unter der Last steigender Kosten wollen sich die Hauseigentümer unabhängiger von den großen Energieversorgern machen.
Die Diskussion eröffnete ein breites Spektrum. Themen und Inhalte, mit denen sich die Gruppe in Zukunft vorrangig beschäftigen will sind:
Zu den praktischen Beispielen konnte Herr Walter Busch aus der Arbeitsgruppe gleich ein so genanntes Balkonkraftwerk vorste
llen, dass er eigens zu diesem Treffen mitgebracht hatte. Dabei rechnete er vor, dass er mit zwei 200 Watt Voltaikplatten rund 350 Kilowattstunden im Jahr erzeugt und sich diese mit einem Preis von ca. 750 Euro nach rund 7 Jahren bezahlt gemacht haben.

jährlich ca. 350 kWh in Ihrem eigenen Haushalt verbrauchen. Ihr Stromzähler dreht sich bei Sonnenschein je nach aktuellem Stromverbrauch langsamer oder gar nicht. Damit lassen Sie die Stromrechnung Ihres Stromversorgers verkleinern. Ist kein Sonnenschein vorhanden, beziehen Sie wie sonst auch den gesamten Strom vom Stromversorger, der Stromzähler dreht sich normal, abhängig vom aktuellen Stromverbrauch.
Walter Busch ist Kooperationspartner im VWE Schwarmstedt.
Zum Thema
SuedLink führte Willi Runne, der örtliche Vorsitzende des VWE, aus, dass die Trasse gar nicht erforderlich sei. „Mit 4 Gigawatt transportiert diese Trasse lediglich den Strom von 1000 Windkraftanlagen mit einer Leistung von 4 Megawatt. Das ist die Energie von gerade einmal 4 herkömmlichen Kraftwerken“, so Runne. Die Trasse mit zigtausenden von Masten, die fast die gleiche Höhe erreichen wie Windkraftanlagen, als Ersatz für tausend Windräder in Bayern??
Wenn diese tausend Windanlagen in Bayern gebaut würden, wären sie kaum wahrzunehmen. Außerdem handelt es sich hierbei um eine AB-Trasse, dass heißt, es wird unterwegs weder Energie entnommen, noch kann Energie eingespeist werden. Die Argumente belegen, dass die Trasse keinen Nutzen bringt und in diesem Stadium der Untersuchung noch komplett verhindert werden kann.
Das Thema der Zukunft muss heißen „Power to Gas“. Bestehende Erdgasleitungen können 70 Gigawatt transportieren.
Die Energie wird in riesigen teils natürlichen Erdlagern gespeichert und kann über Gaskraftwerke sofort wieder in Strom und Wärme umgewandelt werden!
Einladung der Arbeitsgruppe „Leben mit der Energiewende!“ zum Energiestammtisch im Verband Wohneigentum (VWE)